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"... er begann das Spiel mit den geisterhaftesten Tönen, die ich je gehört, bis sie in voller Harmonie zusammenflossen und mit wunderbarer sanfter Gewalt von einem Adagio ins andere gingen."(Gottfried Keller über Schnyder von Wartensee)
Historisches zur Entwicklung der Glasmusik: Ein Instrument, vergleichbar dieser historischen Glasharmonika finden Sie unter www.glasharmonika.com
Gläser werden durch Reiben oder Anschlagen zum Klingen gebracht, wohl seit es Gläser gibt. Schriftliche Quellen belegen dies für Europa seit 1492. Ab 1700 waren die Gläserspiele unter der Bezeichnung "musical glasses"vor allem auf den britischen Inseln sehr populär und wurden auch durch die Konzerte von W.Gluck sehr bekannt und beachtet.

1761 hörte Benjamin Franklin dort die "musical glasses" und erfand die Glasharmonika. Es setzte ein Siegeszug dieses Instrumentes durch ganz Europa ein. Es sind uns ca 400 Kompositionen aus der Zeit bis 1830 erhalten.

Das Quintett für Harmonika komponierte Mozart 1791 für die Virtuosin M. Kirchgässner. Etwa 1830 geriet die Glashamonika in Vergessenheit. Nur selten wurde noch für sie komponiert, wie beispielsweise 1919 von R. Strauss in der "Frau ohne Schatten". Auch die Kunst Harmonikas zu bauen ging ab ca. 1945 verloren. Erst ab ca. 1983 gelang es wieder Harmonikas zu bauen. Um 1800 erfand E.Fl.Fr.Chladni das Euphon.

  Ab 1929 stellte der Stuttgarter Bruno Hoffmann Gläserspiele zusammen, denen er die Bezeichnung "Glasharfe" gab. 1983 erfand Sascha Reckert das Röhren-Verrophon.  

Um den Artikel zum Stichwort "Glasharmonika" aus dem Lexikon "Musik in Geschichte und Gegenwart" zu finden, klicken Sie bitte HIER. .

 
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