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"The advantages of this instrument are, that its tones are incomparably sweet beyond those of any other; that they may be swelled and softened at pleasure by stronger or weaker pressures of the finger, and continued to any length;" B.Franklin
Die Glasharmonika in der Literatur
 
Friedrich Schiller  
D
ie Wirkung dieses Instrumentes kann in gewissen Situationen mächtig werden, ich verspreche mir hohe Inspiration von ihr.

Franz Liszt (In seiner Biographie von Chopin)
S
ein Zimmer war von einigen Kerzen erleuchtet, die an einem Pleyelschen Flügel brannten, welche Instrumente er wegen ihres silbernen, ein wenig verschleierten Klanges und leichten Anschlages besonders liebte. Ihm entlockte er Töne, die einer jener Harmonikas anzugehören schienen, welche die alten Meister durch Vermählung von Kristall und Wasser so sinnreich konstruierten und deren poetisches Monopol das romantische Deutschland besitzt.

Jean Paul  
S
ie ging hinab, das melodische Requiem des Tages stieg hinauf - der Zephir des Klanges, die Harmonica, flog wehend über die Gartenblüthen und die Töne zeigten sich auf den dünnen Linien des aufwachenden Wassers.

(Derselbe) (aus dem Roman: "Hesperus")
E
r dankte dem Schöpfer dieses melodischen Edens, daß er mit den höchsten Tönen der Harmonica, die das Herz der Menschen mit unbekannten Kräften in Thrähnen zersplittern, wie hohe Gläser zersprengen, endlich seinen Busen, seine Seufzer und seine Thränen erschöpfte: unter diesen Tönen, nach diesen Tönen gab es keine Worte mehr.

(Derselbe) (aus dem Roman "Titan" 1800)

S
tatt des vorigen Pianoforte stand ein gläsernes Heiligenhaus der Tonmuse da, eine Harmonika.

Gottfried Keller (über Schnyder
von Wartensee)

E
r begann das Spiel mit den geisterhaftesten Tönen, die ich je gehört, bis sie in voller Harmonie zusammenflossen und mit wunderbarer sanfter Gewalt von einem Adagio ins andere gingen.

Paganini (1829)
A
h, quelle céleste voix! Cela est vraiment pour prier."

C.Schubart (dieses Zitat wird gelegentlich fälschlich Goethe zuge- schrieben)

D
er gefühlvolle Spieler ist für dieses Instrument wie geschaffen, wenn Herzblut von seinen Fingern träuft, wenn jede Note seines Vortrages Pulsschlag ist, dann nähere er sich diesem Instrument und spiele."

Leopold Mozart (in einem Brief)
H
err von Mesmer, ..., spielte uns auf der Harmonika, und recht gut! Der Wolfgang hat auch schon darauf gespielt. Wenn wir nur eine hätten."

E.T.A. Hoffmann (aus "Ein Brief des Kapellmeisters Johannes Kreisler" 1819)

Z
udem fiel das Aufkommen der Harmonika in die Periode der schwachen Nerven, und hieß es nun, daß die Harmonika magisch auf die Nerven wirke, so konnt' es nicht fehlen, daß sich das Instrument aller empfindsamen Seelen bemächtigte. Für jedes Mädchen von einiger Erziehung wäre es höchst unschicklich gewesen, nicht, sowie nur die Glocken berührt wurden, auf passable Weise in Ohnmacht zu fallen ...

Horst Wolfram Geißler (aus dem Roman
"Die Glashar-
monika" 1936)
W
ie die Harmonien verschwebten, ... Marianne ihre Zauberhände langsam hob und sinken ließ, zerriß ein Schrei die hypnotische Stille. Eine Frau hatte einen Namen gerufen, sank, die Augensterne verdreht, in irgend jemands Arme. Im Hintergrunde des Saales antwortete ein ähnlicher Schrei, auch dort gab es einen Zusammenbruch. Ein dritter folgte, und nun stürzte es über die Versammlung her wie ein lange zurückgedrängter, jetzt aber um so hemmungsloser, ansteckender Krampf. Die Frauenzimmer fielen um wie vom Hagel getroffene Blumen. Seufzer, Schreie, Weinkrämpfe steigerten sich zu Nervenkatastrophen. Die Männer, soweit sie nicht die geknickten Blüten halten mußten, fielen sich schluchzend in die Arme, stammelten mit erhobenen Händen irgendwelche Schwüre, oder sie blickten, mit gekreuzten Armen einsam an eine Säule gelehnt, düster vor sich hin, bis zu den Augen angefüllt mit Weltschmerz ...

G.C.Lichten-
berg (1742 - 1799)
(Sudelbücher ,
Heft L 167)
S
ubjektivität. Wie viel anders sieht nicht schon der Alte die Welt an, als der Jüngling? Wahrlich eine Harmonika ist kaum mehr von einer Maultrommel unterschieden, als ein schönes Mädchen in den Augen eines gefühlvollen Jünglings, und denen eines dünnhaarigen, zahnlosen Greises.

(Derselbe) (Sudelbücher,
Heft J 1600)
Ü
ber die Würkung der Harmonika auf die Nerven verdienten noch mehr Untersuchungen angestellt zu werden. Herr Röllig (GH - Virtuose und -Komponist) spricht in seinem Buche viel davon ... Es ist das Beben der Finger-Nerven, verbunden mit der bebenden Musik. Wo ich nicht irre, so erzählte mir Herr Groschke, daß Mesmer und seine Nachahmer und Gehülfen auch die Harmonika bei ihren Streichen genützt haben.

(Derselbe) (Sudelbücher,
Heft L 920)

H
at man wohl Glocken aus Glas gegossen? Es wäre möglich, daß sie besser klängen als die geblasenen.... Ich ziele hier auf die Harmonika.

(Derselbe) (Sudelbücher,
Heft G 196)

F
ranklin, der Erfinder der Disharmonica zwischen England und der neuen Welt.

Novalis
(1772 -1801)
(aus den Studien
zu Klingsohrs Märchen)

D
ie Fabel geht über das Meer - das tönt wie eine Harmonika.

(Derselbe) (aus einem Brief
an Caroline Just in Tennstedt)

S
ie spielt nur die Harmonika, indeß ihre Schwester alle übrigen Künste mit gleichem Glück treibt.

Stanislaw Lem (Kyberiade, vierte Reise)
H
ier räusperte er sich mit einem derart lieblichen Klang, als spiele jemand auf einer Glasharfe ...

Benjamin Franklin (The Works of Benjamin Franklin, hrsg. von J. Sparks, Bd. 6, Boston 1840, s. 245-250, 352; Aus dem Brief, in dem er über seine Erfindung berichtet)
T
he advantages of this instrument are, that its tones are incomparably sweet beyond those of any other; that they may be swelled and softened at pleasure by stronger or weaker pressures of the finger, and continued to any length; and that the instrument, being once well tuned, never again wants tuning. In honor of your musical language, i have borrowed from it the name of this instrument, calling it the Armonica"

 
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